namenlos

namenlos von Tilla Lingenberg

namenlos von Tilla Lingenberg

namenlos

Loriot wäre die sichere Nummer, doch SIE und ER, ein Schauspielerpaar, proben ein neues Stück in ihrem eigenen kleinen Theater: die Annäherung einer deutschen Studentin an ihren muslimischen Mitstudenten, einen Schläfer, nach einer wahren Begebenheit. Ein heikles Thema, die Gefahr, ins Klischee abzurutschen ist so real, wie die Angst, ins Kreuzfeuer zu geraten.

Der Alltag des Paars bricht in den Probenprozess ein. Sie eröffnet ihm ihren Kinderwunsch. Er will nichts von einem Kind wissen. Die Ebenen zwischen den Dialogen zum neuen Stück und dem Privatleben der Protagonisten werden durchlässig.

Sie erkennt seine Unfähigkeit Verantwortung zu übernehmen, entscheidet sich gegen das Kind und verlässt ihn. Nach einer Woche – zur ausverkauften Premiere – kehrt SIE zurück und findet ihn volltrunken. Kann SIE den Abend irgendwie retten?

Ein Stück über die Frage, was Freiheit wert ist und wie hoch der Preis für Ideale ist.

3. Preis beim 3. Augsburger Dramatikerpreis 2011

 

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