Miriam, ganz in Schwarz

Miriam, ganz in Schwarz, von Jörg Menke-Peitzmeyer

Miriam hat eine ungewöhnliche Passion. Sie geht zu fremden Beerdigungen, mischt sich unter die Trauernden und manchmal weint sie mit. Sie kennt niemanden, doch wenn sie Verwandte und Freunde beobachtet, erfährt sie viel. Sie weiß, ob der Verstorbene geliebt wurde oder nicht und überhaupt zieht sie erstaunliche Schlüsse.

Auf acht Beerdigungen im Monat kommt die sechzehnjährige Schülerin und schafft sich damit einen emotionalen Ausgleich zu ihrem Alltag. Das Schönste ist das Singen. Am Grab eines anderen lässt es sich am besten trauern.

Gesellschaftskritik am Tabu-Thema Tod, schwarzer, skurriler Humor und individuelle Sinnsuche einer jungen Frau mischen sich eindrücklich in Miriams Monolog.

Das Stück wurde 2008 für den Autorenförderpreis der Badischen Landesbühne nominiert.
Aus der Begründung der Jury:
„Das Theaterstück lässt sich auf die spezifische Form des Klassenzimmerstücks ein und wirft den Fokus auf innere Einsamkeit und Sehnsüchte der Protagonistin.“

  • 07. November 2014
    Stadtheater Fürth
    Regie: Thomas Stang
  • 26. März 2014
    Fränkischer Theatersommer
    Regie: Jan Burdinski
  • 22. November 2012
    Mainfranken Theater Würzburg (Wiederaufnahme)
  • 13. Oktober 2012
    Theater am Kirchplatz - Die Würfel e.V., Sinsheim
    Regie: Thomas Spranz-Fogasy
  • 28. September 2012
    Theater Dortmund - Kinder- und Jugendtheater
    Regie: Isabel Stahl
    DE (Deutsche Erstaufführung)
  • 20. Januar 2012
    Theater Biel-Solothurn (CH)
    UA (Uraufführung)

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