Die Puppe

Die Puppe, von Miro Gavran

Inhalt

Liebe in Zeiten von KI: Ein Mann gewinnt eine Sexpuppe – als Tester. Und das, kurz nachdem seine Freundin ihn nach sechs Jahren Beziehung verlassen hat. Sie wollte zu viel von ihm: Hochzeit und Kinder. Die Puppe scheint die ideale Partnerin zu sein, ganz darauf ausgerichtet, den Mann glücklich und zufrieden zu machen: Sex, Kochen, Abwasch, Small Talk. Alles könnte so schön einfach sein – doch die Androidin wurde von einer Wissenschaftlerin programmiert, die von ihrem Ehemann verlassen wurde. Die Puppe hat deren kritischen Blick auf den Menschen und die Beziehung zwischen Mann und Frau inne. Der nächste Streit ist vorprogrammiert!

Das Stück lebt von dem Dialogwitz der spielerischen und humorvollen Situationen, die sich aus dem Gegensatz der beiden Figuren ergeben: Die Ansichten des in Selbstmitleid versunkenen Mannes treffen auf die sachlich-distanzierten Betrachtungen der Puppenfrau. Erst durch die Roboterfrau sieht er die Missverständnisse in Beziehungen zu Frauen und erkennt schließlich sein eigenes Fehlverhalten gegenüber seiner Freundin.

Eine Komödie über Künstliche Intelligenz, Rollenbilder und Klischees, das zeigt, das nichts über wahre, warme, menschliche Liebe mit all ihren Emotionen geht.

Miro Gavran ist der meist gespielte, zeitgenössische kroatische Autor. Seine Theaterstücke feierten über 300 Premieren weltweit und wurden in ca. 40 Sprachen übersetzt. In Osteuropa gibt es eigens für seine Werke das GAVRANFEST (seit 2016 in Prag), zu dem Aufführungen seiner Stücke eingeladen werden. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Die Puppe wurde bisher u.a. in den USA, Kroatien, Tschechien, Serbien, Ungarn, Indien, Dänemark und Australien gespielt.

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