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Presse - Knut Winkmann

Mit und ohne Fleiß kein Preis – Nürnberger Nachrichten

27. März 2014

Mit und ohne Fleiß kein Preis. Gelungene Premiere des Theaterstückes "Fit for Future"

Die Premiere des Klassenzimmerstückes "Fit for Future" des Gostner Hoftheaters in der Carl-von-Ossietzky-Schule wurde von der 8. Klasse und ihrer Lehrerin Frau Hütterer mit einer Menge Applaus belohnt.

Möglichst viel Leistung in möglichst wenig Leben quetschen. Das ist der heutige Erfolgsdruck junger Menschen. Freunde, Beruf, Aussehen: Alles muss perfekt sein. Das Resultat kann bei übermäßigem Leistungsdruck jedoch auch so aussehen: Erkrankungen der Psyche und Körper. Dann lieber anhängen und nichts tun?

In dem Stück "Fit for Future" werden beide Extreme gezeigt. Frau Millberg ist Personal Assistant des fiktiven "Zukunftsinformationszentrums" und soll jungen Menschen verschiedene Lebensentwürfe vorstellen. Sie versucht das Motto "ohne Fleiß, kein Preis" durch die Geschichte zweiter ungleicher Schwestern zu verdeutlichen: Lena ist die fleißige von beiden und Jojo diejenige, die sich dem Stress des Leistungsdruckes ganz nach dem Motto: "Scheiß auf später, Leben ist jetzt!" entzieht. Als die strebsame Lena später erfolgreich ist, muss Jojo traurig feststellen, dass sie bisher nichts erreicht hat. Doch der Preis für Lenas Erfolg sind psychische und körperliche Probleme. Letztlich muss auch die Beraterin zugeben, dass es keinen perfekten Lebensweg geben kann.

In dem interaktiven Theater brilliert Christine Mertens in einer wunderbar expressiv gespielten Solo-Rolle, die Themen Leistungsdruck, Verweigerung und Zukunftsangst werden mit Tempo und Witz hinterfragt.
Das extra für Klassenzimmer geschriebene Theaterstück wird unabhängig vom Spielplan des Gostner Hoftheaters an Schulen gespielt. Danach nehmen sich die Schauspielerin und Regisseur Gerd Beyer Zeit für ein Gespräch mit den Schülern.
Die Klasse ist beeindruckt: "Das Stück sollte zeigen, dass die beiden Schwestern keine Vorbilder sind, weil beide scheitern", resümiert eine Schülerin.

Ein lohnenswertes Mutmach-Theater für Jugendliche ab 14 Jahren.

Nina Palme

Mobbing im Internet – NIEDERLAUSITZ aktuell

04. Februar 2014

Mobbing im Internet, das Theater Senftenberg zeigt Knut Winkmanns "Out ! - Gefangen im Netz"

Facebook und Twitter gelten als soziale Netzwerke. Knut Winkmann zeigt in seinem Stück „Out! Gefangen im Netz“, dass diese Netzwerke aber auch sehr unsozial sein können. An der Neuen Bühne Senftenberg wurde es von Sewan Latchinian inszeniert. Ausstatter Tobias Wartenberg hat ein reales Klassenzimmer in das Studio des Theaters gebaut. Die Zuschauer sitzen in Schulbänken. Spielort kann aber auch ein Unterrichtsraum in einer Schule sein. In diesen Klassenraum kommt Dominik Stein, ein Polizist, der einen Vortrag über die Gefahren im Internet halten will. Aber bald merkt man, das ist kein Polizist. Das ist einer junger Mann, der sich berufen, fühlt vom Schicksal seiner Schwester Vicky zu erzählen. Von Vicky, die im Netz gefangen wurde. Vicky ist ein selbstbewusstes junges Mädchen, das coole Sprüche drauf hat. Auch bei Facebook hat sie viele Freunde. Eines Tages kommt sie in eine neue Schule. Dort kommt sie mit ihrer coolen Art überhaupt nicht an. Außerdem spannt sie der Klassenschönen noch deren Freund Lukas aus. Und der lädt sie auch noch zu seiner Party ein. Das duldet der Klassenverband nicht. Das Mobbing beginnt. Plötzlich tauchen Nacktfotos von Vicky im Internet auf. Dazu gibt es hämische Kommentare. Vicky tritt vor die Klasse und währt sich. Aber sie hat keine Chance. Der Terror wird immer größer. Vermummte Klassenkameraden entkleiden sie gewaltsam und demütigen sie und filmen alles. Als auch dieser Film bei Facebook eingestellt wird, verzweifelt Vicky und will ihr Leben auslöschen. Bruder Dominik kann den Selbstmord verhindern. Der Dominik wird von Simon Elias gespielt. Bei ihm ist der Dominik Stein einfühlsamer liebender Bruder. Er erzählt die Geschichte seiner Schwester spannend und plastisch. Durch seine großartige Schauspielkunst, Sprache, Gestik Mimik gelingt es ihm alle Personen der Geschichte vor den geistigen Auge der Zuschauer erscheinen zu lassen. Er geht auch durch die Bankreihen und spricht die Leute direkt a und sie mit hinein in die Geschichte. Alle sind von Vickys Schicksal tief betroffen. Und übrigens, sagt Dominik am Schluss, morgen kommt Vicky als neue Schülerin in eure Klasse.
Dieser letzte Satz ist ein guter Einstieg in ein Zuschauergespräch. Simon Elias ist dazu bereit. Jeder Lehrer sollte diese Inszenierung in seine Schule einladen. Im Studio der Neuen Bühne ist sie wieder am 14. März um 19.30 zu erleben.
 

fit for future – Hohenloher Tageblatt

30. Januar 2014

Schwäbisch Hall

"Fit For Future": Freilichtspiele feiern Premiere

Das neue Klassenzimmerstück der Reihe Freilichtspiele Extra stammt von Knut Winkmann. Premiere von "Fit for Future" ist am Dienstag, 4. Februar 2014.

Das Stück "Fit for Future" zeige, wohin ständiger Leistungsdruck führen kann und setze sich kritisch mit der Zukunftsangst junger Menschen auseinander, schreiben die Freilichtspiele. Das neue Klassenzimmerstücks im Winterprogramm stammt von Knut Winkmann. Die Premiere findet am Dienstag, 4. Februar, um 19 Uhr, im Alten Schlachthaus in Hall statt.

Eine zweite Veranstaltung gibt es am Donnerstag, 6. Februar, ebenfalls um 19 Uhr. Empfohlen wird das Stück ab Klassenstufe 9. Die Regie führt Andreas Entner. Gordana Kikic spielt. Für Pädagogen ist der Eintritt frei.

Es handelt sich um eine mobile Produktion, die von Schulen in der Region gebucht werden kann.