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Presse - The Working Dead von Jörg Menke-Peitzmeyer

Tot oder lebendig – Berliner Morgenpost

23. April 2015

von bmlive

Theater Strahls neue Inszenierung "The Working Dead – Ein hartes Stück Arbeit" spielt inhaltlich und real inmitten eines der ehemals größten Industriegebiete der DDR und Europas. Damals war's, als noch rund 30.000 Menschen in "Elektropolis" beschäftigt waren. Und heute?

Elektropolis – das war einmal. Schweineöde – das ist nun mal. Aber Artropolis – das wird einmal!

In der Industriehalle von Kaos Kreative Arbeitsgemeinschaft Oberschöneweide inszeniert der gebürtige Köpenicker Jörg Steinberg ein ungewöhnliches Stück Industriekultur – ein Theaterstück geschrieben von Jörg Menke-Peitzmeyer. Der mehrfach ausgezeichnete Autor hat sich im Rahmen eines groß angelegten Forschungsprojektes mit Jugendlichen in die (Arbeits-)Geschichte und Gegenwart von Oberschöneweide gestürzt.

"Oberschöneweide braucht kein' Architekten. Oberschöneweide braucht'n Sprengmeister."

Das Stück wurde in einer deutschlandweit bisher einzigartigen Kooperation zwischen Theater Strahl Berlin, dem Kinder- und Jugendtheater Dortmund und dem Thalia Theater Halle entwickelt. Auf der Basis der Rechercheergebnisse sind in allen drei Städten nun unterschiedliche, aber thematisch verwandte Theaterstücke entstanden.

"Was glaubste, warum es immer grau war in Oberschöneweide? Das Grau war die Asche vom Paradies, das sie uns versprochen ha'm."

Für "The Working Dead" haben Jugendliche, der Autor und Theaterpädagogen den Kiez erkundet, Zeitzeugen von früher befragt und sich mit der geschichtlichen Dimension von Arbeit in der einst schönen Weide an der Spree auseinandergesetzt. So geistert denn auch in der Inszenierung ein Chor von Untoten durch die leer stehenden Maschinenhallen und Jenny, Thamara und Finn sind auf der Suche nach ihrer Zukunft im alten Königreich Oberschöneweide.

Hätte mir mal einer gesagt, dass ich mein Glück finde - hier in Oberschöneweide ...