Neuigkeiten | Theaterverlag Hofmann-Paul

Presse

Presse - Spaceman von Nick Barnes, Mark Down

Presse nach Stücken

Presse nach Autoren

Weitere Informationen

Spaceman
Spaceman
Der Himmel besteht aus purer Physik. Sternenstaub bedeckt den Boden. Hoppla! Jetzt wäre ich fast in die Kernspaltung getreten. Der „Spaceman“ ist die witzigste Physikstunde der Schulhistorie!

Leseexemplar jetzt bestellen

Für Bestellung vormerken

Kategorien

Kinderstücke / Kindertheater
Klassenzimmerstücke / Schultheater
Monolog

Weitere Informationen

Frei für : ÖE
Altersempfehlung : 8+
Originaltitel : Spaceman
Übersetzt aus der Sprache : Englisch

Autoren

Übersetzerin

Alle Presseartikel

Presseartikel nach Stücke

Presse - Spaceman von Nick Barnes, Mark Down

In 40 Minuten ins All und zurück – Westfälische Nachrichten

12. März 2017

Spaceman“ im U2 des Theaters Münster

Münster – Mit obligatorischem Schreibtisch und allerlei Krimskrams in den Regalen sieht Buds Bude aus wie irgendein Kinderzimmer. Nur die Galaxie aus Ballonlampen, die von der Decke hängen, deutet an, dass hinter dem Bewohner mehr steckt als ein normaler Junge. Bud ist nämlich der „Space­man“. Und so heißt auch das Kinderstück von Mark Down und Nick Barnes, das am Samstag unter der Regie von Angelika Schlaghecken im U2 des Theaters Münster Premiere hatte.

Von Helmut Jasny

Natürlich wird man nicht ohne Weiteres zum Spaceman, da sind die Autoren realistisch. Beispielsweise muss man im Physikunterricht gut aufpassen. Und man muss einen guten Lehrer haben. Als solcher entpuppt sich Benedikt Thönes in der Rolle des Professors Blastow, dem jeder Dünkel fremd ist, wenn er die kleinen Zuschauer zu Beginn der Vorstellung als seine Kollegen begrüßt und ihnen dann Buds Geschichte erzählt. Wissenschaft spielt darin eine wichtige Rolle. So werden auf spielerische Weise unter anderem der Urknall, der Weltraum und das Entstehen von Leben erklärt.

Aber das sind nur lehrreiche Zugaben zu der eigentlichen Geschichte, die sich als ebenso spannende wie kindgerechte Sciene Fiction entpuppt. Bud hat nämlich durch den alten Röhrenfernseher seines Opas Kontakt zu Außerirdischen aufgenommen und will sie jetzt besuchen. Gut in Physik, wie er ist, hat er schnell eine Rakete gebaut. Hier helfen dem Schauspieler zwei Stückchen Kreide, die sogar sprechen können und mit denen er das Raumschiff kurzerhand an die Tafel zeichnet. Der Astronautenhelm ist aber echt und wölbt sich als gewaltige Kugel über seinen Kopf (Bühne und Kostüme: Melanie Walter). So ausgestattet macht sich Bud auf die Reise ins All, bei der ihn Schwerkraft und Fliehkraft abwechslungsweise nach vorne und hinten über die Bühne schleudern. Als er dann tatsächlich auf Außerirdische trifft, wird er prompt von ihnen entführt. Aber nur bis zum Abendessen. Denn dann muss auch der Spaceman wieder zu Hause sein, damit alles seine Ordnung hat. Ein sympathisches, mit wenigen, aber klug eingesetzten Mitteln inszeniertes Ein-Personen-Stück, das die kleinen Zuschauer bei der Premiere über 40 Minuten bei der Stange hielt.

Abendbrot bei den Aliens. „Spaceman" galaktisch gut. – Münstersche Zeitung

16. Januar 2012

Zur Premiere des Theaters Scintilla, Münster, 14. 12. 2008

Münstersche Zeitung, 16.12.2008


Abendbrot bei den Aliens. Theater: „Spaceman" galaktisch gut.
Münster. Außerirdische haben nicht mal eine Postleitzahl, meckert der Postbote. Mit Vorurteilen wie diesen muss sich Bud auseinandersetzen, bevor er Astronaut wird und zu den Sternen reist. Er glaubt den Einwänden der Freunde, Nachbarn und Wissenschaftler nicht. Schließlich hat er einst als Junge auf einem kaputten Fernseher seines Opas eine geheime Nachricht von Aliens empfangen. Jetzt fliegt er durchs All, findet eine neue Welt und landet auf ihr. Die Bewohner haben bereits auf ihn gewartet und senden eine Nachricht an die Erde: „Wir haben Bud. Er bleibt noch bis zum Abendbrot."
Spielerisch entführt das Theater Scintilla im Begegnungszentrum Meerwiese in Kosmos und Physik, in Science-Fiction und Mystik. Dennoch überbeansprucht das Stück „Spaceman" von Mark Down und Nick Barnes für Kinder ab sechs Jahren die jungen Zuschauer nicht. Sie werden von Anfang an in die Geschichte hineingezogen und von Professor Blastow als Studenten der NASA begrüßt. Dann erzählt er ihnen mit russischem Akzent von Buds Weltraumabenteuern - und wie Bud in der Schule fleißig lernen musste, um Astronaut werden zu können.
Funkelnde Planeten Bart Hogenboom bewältigt alle Rollen des Stücks im Alleingang, mimt mal Buds Großvater, dann einen Außerirdischen. Ganz nebenbei erläutert er die Atmosphäre der Erde und beschreibt den Urknall. Luftballons werden dabei zu Sternen, CDs zu funkelnden Planeten. Ein alter Fernseher fungiert als Computer für den Raketenstart und Stellwände mit Platinen stellen das Raumschiff dar. Gemeinsam mit Gaby Sogl (Kostüme) und Tina Töberg (Bühne) hat Regisseurin Annette Michels ein Stück geschaffen, das mit der herrlich frechen Trashigkeit der ZDF-Serie „Ijon Tichy" liebäugelt, mit Video- und Musikeinspielungen unterhält und bei der Premiere am Sonntag die Kinder in den Bann ziehen konnte.

 

Bud will hoch hinaus – Westfälische Nachrichten

10. Januar 2012

Zur Premiere des Theaters Scintilla, Münster, 14. 12. 2008

Westfälische Nachrichten, 10.12.2008

Bud will hoch hinaus
Theater Scintilla stellt ab Sonntag in der Meerwiese den „Spaceman" vor
Münster. „Wer in den Weltraum 'fliegt, weiß nie, ob er zurückkommt oder nicht. Eine Reise in den Weltraum ist eine Reise in das Unbekannte." Der „Spaceman" ist die witzigste Physikstunde der Schulhistorie. Denn bei dem durchgeknallten Professor Blastow wird die langweilige Tafel zur zweiten Bühne. Bart Hogenboom vom Theater Scintilla erzählt die Geschichte von Mark Down und Nick Barnes ab Sonntag in der Meerwiese.
Professor Blastow erklärt das, Universum anhand der Geschichte von Bud. Bud, der sich, seit er denken kann, für Sterne, Planeten und das Weltall interessiert, hat nur ein Ziel: Er will Astronaut werden; ein echter „Spaceman". Eines Tages nimmt er durch Opas alten Fernsehapparat tatsächlich Kontakt zu einem Außerirdischen auf, der ihn um Hilfe bittet. Also macht Bud sich auf den unvorstellbar weiten Weg ins All. Keiner glaubt an ihn, doch durch seine Beharrlichkeit gelingt es Bud tatsächlich, sein Ziel zu erreichen.
Während Professor Blastow die Geschichte von Bud erzählt und nachspielt, erklärt er die Atmosphäre, Stratosphäre, den Urknall und den Kosmos. Auf witzigste und unterhaltsame Weise wir+ den' Zuschauern Wissen vermittelt, das sonst eher in einer trockenen Physikstunde gelernt wird. Gemeinsam mit Bud erleben die Kinder, das Wissenschaft nicht nur spannend und aufregend seil kann, sondern auch noch ungeheuren Spaß macht. Sie erfahren, dass Bud seine Überzeugungen durch Beharrlichkeit, Willenskraft und Durchsetzungsvermögen in Taten umsetzen kann und so seine Träume verwirklicht.
Der englische Humor und die feine Ironie passen hervorragend zum Spielstil und Tradition des Theaters Scintilla, heißt es in einer Pressemitteilung. Aufs Neue kann der Schauspieler Bart Hogenboom seine komödiantischer Qualitäten ausspielen und trotzdem eine ernsthafte Geschichte erzählen; mit viel Musik.

 


Zum Seitenanfang