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Raus aus der Kleinstadt! – das ist der Wunsch von Natalie, Ronny und Tom, die sich an diesem Samstagabend in der Disco auf das Spiel des Discobesitzers und Selbstdarstellers Keitel einlassen: "Ich bin die Chance eures Lebens".

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Presse - Discotheater von Jörg Menke-Peitzmeyer

Uraufführung am Mittelsächsischen Theater Freiberg/Döbeln

23. November 2006
"Discotheater" von Jörg Menke-Peitzmeyer

Zur Uraufführung am Mittelsächsischen Theater Freiberg/Döbeln, 23.11.2006

Döbelner Allgemeine Zeitung, 24.11.2006
"Wer träumt, der lebt noch: Wenn die Jugend nicht ins Theater geht, dann muss sich das Theater eben dorthin begeben, wo sich die Jugend für gewöhnlich trifft - in den Kleinstadt-Discotheken. Was wie eine simple Folgerung aussieht, ist in der Theaterwelt noch recht neu. Denn anders ist es nicht zu verstehen, dass die Kulturstiftung des Bundes das Projekt "Discotheater" am Mittelsächsischen Theater prominent fördert. Dass der Intendant dabei Jörg Menke-Peitzmeyer für seine Idee gewonnen hat, ein Jugendstück im Staupitzbad aufzuführen, ist ein mittleres Wunder, denn der Literatur-Absolvent gilt seit dem Fußball-Stück "Steht auf, wenn ihr Schalker seid" als Experte für Theater an außergewöhnlichen Orten. [...] Discobesitzer Jonas Keitel sucht einen Animateur und zieht darum eine Art "Döbeln sucht den Superstar" auf. Kein leichtes Unterfangen für einen Schauspieler, denn in dieser Rolle gilt es, den Idealismus eines Unternehmers in einer sterbenden Landschaft mit Dieter Bohlens Zynismus zu vereinen. Michael Berger gelingt dies beeindruckend, wenn er einerseits vor den Teenies auf die Tränendrüse drückt und andererseits die drei Bewerber nach Strich und Faden fertig macht. [...] "Discotheater" pendelt wundervoll zwischen Theater und Show, zwischen Performance und Tiefsinnigkeit. [...] Das gibt Raum für theatertypische Gegensätze: Während im Rampenlicht die Präsentation gilt, diskutieren die Darsteller im Hintergrund über Selbstfindung und Träume, über Herkunft und Ziele. Zweifellos ein gutes Bild, das die Theatermacher da für die Jugend des Jahres 2006 finden: Denn wer träumt, der lebt noch.

"Döbelner Anzeiger", 24.11.2006
"In "Discotheater" verschwinden die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit: Mit "Discotheater" wagt das Mittelsächsische Theater ein Experiment. Es ist gelungen. Das Stück, das gestern Abend seine Uraufführung hatte, sprengt den üblichen Rahmen. Ungewöhnlich ist der Ort - die Discothek Staupitzbad. Ungewöhnlich ist die Ausstattung - riesige Boxen, Scheinwerfer, Videowände. All das, was in einer Disco eben herumsteht. Weniger ungewöhnlich ist die Geschichte: Eine Castingshow, wie sie im halben Dutzend über die Fernsehkanäle flimmert. Discobesitzer Keitel (Michael Berger) sucht Animateure für seinen Schuppen, der nicht mehr so recht läuft. Drei Bewerber stehen auf der Bühne: Natalie, die tanzende Schülerin, dargestellt von der talentierten Sandrina Nitschke. Dann ist da noch der blöde Witze reißende Ronny (Thorsten Köhler), der seinem Kuhkaff entfliehen will. Und Tom, der Polizist, der sich wie die beiden anderen von Keitel runtermachen lassen. Keitel ist ein Fiesling, der in der Garderobe eine versteckte Kamera installiert und die Bilder live auf zwei Großleinwände überträgt. [...] Was den Akteuren prächtig gelingt, ist die Grenze zwischen Spiel und Wirklichkeit aufzuheben. Die Schauspieler werden zu echten Animateuren, die das Publikum, vor allem ganz junge Leute, mitreißen. Mit sichtbarer Spielfreude bringen sie ihnen Tanzschritte bei - und viele machen begeistert mit. Am Ende ist auch Discochef Keitel von den Qualitäten seiner Animateure überzeugt. Er übergibt ihnen die Schlüssel seiner Discothek. Für das Publikum hieß das gestern weiterfeiern.

"Sächsische Zeitung", 25./26.11.2006
"Der Berg geht zum Propheten - Für "Discotheater" zieht das Mittelstädtische Theater in die Tanzschuppen Staupitzbad Döbeln und Tivoli Freiberg. [...] Nach dem Motto "Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, geht der Berg zum Propheten", begibt sich das Mittelsächsische Theater mit Jörg Menke-Peitzmeyers "Discotheater" dorthin, wo das jugendliche Publikum ist: in die Disco. [...] Fazit: Ein innovativer Ansatz, ein geglückter Versuch."


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