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Presse - Der erste Schnee von Johan Bargum

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Der erste Schnee
Der erste Schnee
Auf der Insel geht es beschaulich zu, doch als ein fremdes Wesen auftaucht, fühlen sich die Wichtlinger gestört, denn nach seiner Ankunft bleibt nichts wie es war. Noch ist Herbst, doch beim ersten Schnee muss das kleine Volk in den Berg.

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Märchen
Kinderstücke / Kindertheater

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Altersempfehlung : 5+
Originaltitel : Den första snön
Übersetzt aus der Sprache : Schwedisch

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Presse - Der erste Schnee von Johan Bargum

Der erste Schnee

28. November 2003
"Der erste Schnee" von Johan Bargum

Ostsee Zeitung, 28.11.03
Kinderstück in der Sprache des Herzens
Das Stück des finnischen Erfolgsautors Johan Bargum, das hier seine deutschsprachige Erstaufführung erlebte, behandelt ganz grundlegende Lebenserfahrungen und die Gefühle, die damit einhergehen. Das Gewohnte wird hingenommen oder hinterfragt, das Fremde neugierig betrachtet oder abgewiesen, Liebe freudig oder schmerzvoll empfunden, je nachdem, wie eine Seele zurecht kommt. Bargum hat Situationen ersonnen, die ganz einfach und begreiflich sind. Und am Ende, wo der bislang unglücklich Verliebte sich ein Herz fasst und ein neues Leben beginnt, zeigt sich eine bemerkenswert unaufdringliche und zeigefingerlose Auffassung von Moral: Leben kann, aber muss nicht Veränderung bedeuten. Entwicklung ist ein uraltes Thema für Theater und insbesondere Kinderstücke, und die besondere Leistung der Macher besteht darin, die Inszenierung nicht aufzumotzen, sondern es bei dieser einfachen Botschaft zu belassen und auf größtmögliche Verständlichkeit zu setzen.(...) Die Einheit von Textvorlage, Intention und Umsetzung ist hier in vorbildlichem Maße erreicht.(...) „Der erste Schnee“ könnte durchaus abends für Erwachsene gezeigt werden, denn es spricht in der Sprache des Herzens, ein zuweilen ganz wohltuender Dialekt.


Zur Uraufführung im Lilla Teater, Helsinki am 5.3.1996

"Hufvudstadsbladet",7.3.1996
„Familien und Schulen haben ein neues Wallfahrtsziel, Johan Bargums Kinderstück DER ERSTE SCHNEE, das auch für Erwachsene sehenswert ist. Johan Bargum hat eine spannende Felseninsel weit draußen im Meer geschaffen. Sie wird bevölkert von einer Gruppe charmanter Wesen mit individuellen Eigenschaften. Sie leben ziemlich unbekümmert als zusammengeschweißte kleine Gruppe.
Bargum spielt mit dem Medium Theater. Manchmal meint man, die Nähe von Cyrano zu ahnen, dann wieder herrscht Pu-der-Bär-Stimmung oder die Mumins lassen grüßen, und dann weht sogar ein Duft aus Shakespeares Sturm mit dem unergründlichen Prospero herüber.
Dem Schriftsteller Johan Bargum und der Regisseurin Anneli Mäkelä ist es gelungen, ihren Vorsatz zu verwirklichen, und eine Vorstellung zu schaffen, die die altersmäßigen Grenzen überschreitet. Wo Kinder vielleicht nur komische Szenen und merkwürdige Wesen sehen, der spannenden Handlung mit einem mehr oder weniger glücklichen Ende folgen, da deutet ein Erwachsener die Handlung wohl eher in Moll, sieht die Gefahren und die Bedrohung, in der die Wesen und ihre Welt schweben.
Es ist eine Freude, den Schauspielern des Lilla Teater zuzuschauen. Man genießt ihre Mimik und ihren körperlichen Ausdruck. Zusammen mit den schlagfertigen Dialogen Bargums ist das ganze ein großer Spaß“


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