Wer bin ich eigentlich?

Wer bin ich eigentlich?, von Erik Uddenberg

Inhalt

Das Stück beginnt mit einer Irritation. Person A: „Hallo, ich heiße Tomas. Fasoulh, Sarah, Aden." Wer ist er/sie nun? Bei Person B gibt es nicht mehr Sicherheit: Lasse, Pelle Rahma, Per – und spätestens jetzt weiß der Zuschauer, dass er nichts weiß. Er wird aufmerksam und richtet seine Antennen aus wie ein Detektiv.

A und B sind Schauspieler, die im Stück verschiedene Identitäten ausprobieren. Alter, Herkunft und Gender spielen keine Rolle mehr. Schon als Kind hatte A rote Haare, abstehende Zöpfe und war das stärkste Mädchen der Welt. B war Wolverine, Spiderman und der beste Fußballer der Welt, obwohl er kaum spielte. „Wenn du so tust, als ob du diese Person wärst, dann bist du doch auch diese Person?“ fragt B und A kennt sogar die Steigerung: „Ich tu sogar, als ob ich verschiedene Personen wär."

Spielt es eine Rolle, ob man männlich oder weiblich ist, Migrationshintergrund hat, arm oder reich ist, gut in der Schule oder schlecht? 

Uddenberg hat ein Stück über die Realität von Jugendlichen als digital natives geschrieben, über die Erfahrung, wer wir alles sein können, wenn wir wir selber sind, über das Spiel mit Identitäten. Ein Stück, das auch in der Form neue Wege geht - Rollen und Charaktere für die Schauspieler werden nicht festlegt, sondern im Spiel reflektiert.

 

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