Verbrannt von Peter Hugge

Verbrannt

Verbrannt von Peter Hugge

Verbrannt

Ruth Berlau, eine der zahlreichen Geliebten und Mitarbeiterinnen Brechts, die in seinem Leben immer Nebenfiguren waren, wird in “Verbrannt” zur Hauptfigur. 1933 trifft sie Brecht in Dänemark und verhilft ihm und seiner Familie zur Flucht. Danach begleitet sie ihn durch alle Stationen des Exils bis nach Ost-Berlin. Die unsymmetrische Liebe endet auch mit seinem Tod nicht, Helene Weigel erteilt der “verrückten Ruth” Hausverbot am Berliner Ensemble.
Hugge entwirft das Bild einer kämpferischen und leidenschaftlichen Frau, die sich für eine bessere und gerechtere Gesellschaft einsetzt, die jedoch an ihrer Sehnsucht nach kompromissloser Liebe scheitert. Ihr tragisches Schicksal scheint Brecht vorauszuahnen, er widmet Berlau ein Gedicht, worauf Hugge sich bezieht: “Brennend, aber nicht verzehrt”.

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