The Working Dead

The Working Dead, von Jörg Menke-Peitzmeyer

Ein hartes Stück Arbeit

Inhalt

Zombies, Zukunftsträume und eine alte Industriehalle – das ist das Setting von “THE WORKING DEAD”. Hier trifft sich das Alte und das Neue. Interessiert die jungen Leute, was dort früher hergestellt wurde, wie man arbeitete? Wie füllen sie den Ort mit ihren Zukunftsideen?

Jenny will Friseurin werden und bedingungslos im Jetzt leben. Thamara träumt von einer großen Karriere als Tänzerin. Finn will ganz Oberschöneweide wegsprengen - für einen freien Blick auf die Spree! Bei einem nächtlichen Gang in eine alte Industriehalle trauen die drei ihren Augen nicht: Sind das Zombies? Untote Fabrikarbeiter, die durch die leeren Gemäuer geistern und ihrer Vergangenheit hinterher jammern?

Ein Stück über Seifenblasen und Solidarität, über Beruf und Berufung, über Paranoia und Perspektiven, das mitten durch eines der ehemals größten Industriegebiete der DDR und Europas geistert: das Königreich Oberschöneweide. Das alte Königreich passt nicht mehr in die Jetzt-Welt. Die Jugendlichen müssen also nicht nur den Enttäuschungen und dem Stolz der älteren Generation trotzen, sondern auch beweisen, dass sie miteinander etwas Neues, für sie Passendes aufbauen können.

Nach einem Jahr Recherche in Oberschöneweide entstand ein Text, der sich zwischen Maloche und Arbeit verortet, der das Erbe der Industriekultur aufnimmt und die Sehnsucht der Jugendlichen heute erforscht. Ist der geschichtsträchtige Ort eine Belastung oder eine Perspektive für die Zukunft? Was treibt Jugendliche an diesem Ort heute an?

Die Industriehalle KAOS in Berlin-Oberschöneweide ist inmitten des ehemaligen 'Elektropolis', einem der damals größten Industriegebiete der DDR und Europas. Jede Stadt hat leere Industrieanlagen, die vom Wandel der Zeit kündigen.

Das Auftragswerk im Rahmen des Projektes “Industriegebietskinder” entstand in einer deutschlandweit bisher einzigartigen Kooperation mit dem THEATER STRAHL Berlin, dem Kinder- und Jugendtheater Dortmund und dem Thalia Theater Halle an der Saale. Mehrere Monate lang arbeitete der Autor mit Jugendlichen und Künstlern der drei Theater gemeinsam zu Themen wie Industriekultur, Arbeit, Beruf - gestern und heute.

Schirmherr des Projektes war Gregor Gysi. Abgeordneter für den Wahlkreis Berlin Treptow-Köpenick im Deutschen Bundestag. "Ich habe die Schirmherrschaft für dieses spannende Projekt übernommen, weil ich den nachdenklichen Ansatz begrüße.”

Die Aufführung des Theater Strahl in der Industriehalle KAOS in Berlin-Oberschöneweide wurde in Jörg Steinbergs Inszenierung mit dem IKARUS 2015 des Landes Berlin ausgezeichnet. Im Jahr darauf folgte die Auszeichnung Deutscher Jugendtheaterpreis 2016.

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