Minou soll sie heißen

Minou soll sie heißen, von Ada Berger

Zukunftsvision: Was, wenn man in die Zukunft seines Kindes schauen kann? Vanna ist hochschwanger. Sie war viel zu lange wach und hat online nach Kinderwagen gesucht. Plötzlich öffnet sich ein Videochat, in dem eine andere etwa gleichalte Frau sitzt. Sowohl die Frau als auch der Raum, in dem sie sitzt, sind Vanna seltsam vertraut. Nach und nach wird klar, dass die Frau im Videochat aus Sicht des Publikums in der Zukunft lebt, einer von Klimakatastrophen und Pandemien geprägten Welt – und dass sie Vannas Tochter ist.

Das Stück der schwedischen Autorin und künstlerischen Leiterin des Theaters Unga Dramatens in Stockholm ist ein Theaterstück für Erwachsene, aber für die zukünftige Generation geschrieben. Es thematisiert auf leichte, fast poetische Art die Hoffnungen der Mütter für die Zukunft ihrer Kinder: In dem zeitlosen Chat-Fenster finden beide Frauen einen Raum und tauschen sich aus. Über die Zukunft, die Vergangenheit, und die Wünsche, die beide für ihre ungeborenen Kinder haben. 

Ein einfühlsames Stück über Mutterschaft, den Glauben an die Zukunft – und über Leben und Tod.

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