MeToo

MeToo, von Christian Schoenenberger

Stück in zwei Akten

Außerordentliche Meetings: Die Chefetage muss sich mit einem Vorfall auseinandersetzen. Bei der letzten Betriebsfeier soll ein Mitarbeiter eine jüngere Kollegin zu sexuellen Handlungen gedrängt haben. Die Unternehmensleitung will politisch korrekt handeln, greift durch und entlässt den vermuteten Täter fristlos. Doch der entlassene Mitarbeiter setzt sich zur Wehr - er bestreitet den Übergriff und geht wegen der Entlassung vor Gericht. Das Management beauftragt eine Beratungsfirma mit der Abklärung, die zu dem Schluss kommt, dass der Übergriff weder bewiesen noch widerlegt werden kann. In der Geschäftsleitung bricht ein Konflikt aus: Die Kommunikationschefin will nicht akzeptieren, dass das Unternehmen nicht Stellung zugunsten des vermutlichen Opfers bezieht. Würde sich eine Frau die Mühsal einer Klage, die Gerüchteküche und schiefen Blicke antun, wenn es den Übergriff nicht gab? Begünstigt die Unschuldsvermutung den  Täter? Ermutigt sie nicht sogar potentielle Täter?

Anhand eines konkreten Beispiels verhandelt das Stück die Themen MeToo-Bewegung, sexuelle Übergriffe und Machtmissbrauch. Konzentriert auf die Chefetage werden die einzelnen Positionen zu den Themen gezeigt sowie daraus resultierende Konflikte.

Ein geradliniges Stück, dass anhand eines konkreten Beispiels sämtliche Positionen zur MeToo-Debatte aufzeigt und das zur Reflexion über eigene Handlungsmuster anregt.

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