Limbo

Limbo von Margareta Garpe

Limbo von Margareta Garpe

Limbo

Viktoria, Journalistin und Karrierefrau, ist überzeugt, die Story ihres Lebens gefunden zu haben. Sie begibt sich für Undercover-Recherchen in eine Klinik für Suchtkranke, deren Patienten vor allem Prominente sein sollen. In der Klinik, idyllisch gelegen auf einer Insel, können sie sich vor allem verstecken. Viktorias Aufregung bei der Ankunft weicht der Bestürzung, als ihr der Pfleger Bernd das Handy und das Notebook abnimmt und sie mit Millan, Lolo, Hanna und Kim in Therapiesitzungen schickt. Viktoria versteht die Welt nicht mehr, doch sie setzt alles daran, ihr Handwerkszeug wieder zu bekommen. Jedes Mittel ist ihr dabei recht. Als sie bei Betty, der charismatischen Therapeutin, um Unterstützung nachsucht, trifft sie jedoch auf ihren Widerpart und macht eine Entdeckung, die ihr den Boden unter den Füßen wegzieht. Nichts ist mehr wie es war.

„Die erste Zeit hier ist am schlimmsten, aber dann ist man gebrochen und fühlt sich wohl.“


Ein Stück über Liebesverlust, Verrat und die Suchtfaktoren von Frauen, die sie mit aller Macht zu verdrängen suchen. Garpe wirft einen unbestechlichem Blick auf die grausamen und komischen Situationen ihrer Figuren. Die Uraufführung von LIMBO am Stockholmer Stadttheater wurde von Presse und Publikum bejubelt. Das Tabuthema Sucht bei Frauen galt als wichtiges politisches Thema und bescherte dem Stück die Nominierung für den angesehenen Nordischen Theaterpreis.

 

 

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