Ich könnte jemand anders sein

Ich könnte jemand anders sein, von Monica Isakstuen

Best Friends Forever: Was bedeutet es überhaupt, befreundet zu sein? Wie sehen mich die anderen, wie will ich gesehen werden? Kann man nicht einfach eine Insel sein, ganz für sich allein, ohne die anderen? Monica Isakstuen geht mit ihrem Stück genau diesen Fragen nach und spiegelt in jeder Szene unterschiedliche Freundschafsbeziehungen. Die einzelnen Figuren zeigen, was passiert, wenn die Freundschaft im Ungleichgewicht ist: Wer kennt sie nicht, die Freundin, die mit allen befreundet sein will, oder den Freund, der zu sehr am anderen klammert, Freunde, die eifersüchtig sind, oder diejenigen, die lieber ganz allein nur für sich sind.

Monica Isakstuen schlüsselt die einzelnen Beziehungsmuster innerhalb von Freundschaften auf, die das Ich beeinflussen. Dabei wird deutlich, dass wir uns oft anders geben, als wir sind – um dem Gegenüber zu gefallen, es zu manipulieren oder weil wir verzweifelt dessen Liebe und Anerkennung wollen. Dabei ist das nicht nötig - denn niemand sollte sich selbst verlieren, um Freundschaft zu finden.

Ein Stück über die schönen wie gefährlichen Eigenschaften, die wir oft annehmen, wenn wir mit anderen befreundet sein wollen, das zeigt, dass wir uns zuallererst mit uns selbst versöhnen sollten.

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