Die Schneekönigin

Die Schneekönigin, von Lars Wernecke

Eiskalt: Der Kuss der Schneekönigin ist eiskalt und lässt Kays Herz gefrieren. Verführt vom Versprechen nach Abenteuern in einer neuen Welt folgt er der Schneekönigin in ihr Reich. Ganz im Bann der faszinierenden Königin, vergisst er die Großmutter und seine beste Freundin Gerda.
Gerda ahnt sofort, dass Kays Verschwinden mit dieser merkwürdigen Frau zusammenhängen muss, die Kay verwandelt hat - er fand auf einmal alles nur noch langweilig, hässlich und bedeutlungslos. Um Kay zu retten begibt sich Gerda auf die Reise – koste es, was es wolle. Auf dem langen Weg ins Reich der Schneekönigin begegnen ihr viele sonderbare Kreaturen. Bis sie vor die Schneekönigin tritt.

Lars Werneckes Fassung bleibt, anders als Disneys Frozen, eng an dem Märchen von Andersen. Thematisch stellt er die Kraft der Freundschaft ins Zentrum: Gerda bleibt unbeirrt auf ihrem Weg, Kay aus den Fängen der Schneekönigin zu retten. Kraft und Mut schöpft sie aus der tiefen Verbundenheit zu Kay und ihrer Hoffnung, ihn befreien zu können. Auf ihrem Weg trifft sie mit Blumenfrau, Prinzenpaar, Räubermädchen und weisen Frauen die unterschiedlichsten Menschen, die sie in ihrem Vorhaben unterstützen. Letztlich ist es die Magie der Liebe – ob Geschwisterliebe, platonische Liebe oder Liebesbeziehung – welche Kay rettet. Gerda bringt sogar Empathie, wahres uneigennütziges Verständnis, für die Schneekönigin auf – und kann diese dadurch erlösen.

Ein Stück mit Musik über ein mutiges Mädchen, das unbeirrt seinen Weg geht – und über die Kraft der Freundschaft, die selbst Eisherzen zum Schmelzen bringen kann.  

Die Lieder und Bühnenmusiken von Rudolf Hild sind zuammen mit der Fassung von Lars Wernecke verfügbar.

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