Die letzte Zigarre von Bengt Ahlfors

Die letzte Zigarre

Die letzte Zigarre von Bengt Ahlfors

Die letzte Zigarre

Ragnar, ein pensionierter Schuldirektor, seit 42 Jahren mit Anneli verheiratet, sitzt am Fenster, raucht heimlich eine Zigarre, und sieht den Schulkindern auf der Straße zu, wie sie in die Sommerferien, in die Freiheit gehen. Er beneidet sie um das Gefühl und wünscht ihnen, dass sie schnell aus diesem „Affenstall“, der Kleinstadt, entfliehen. Schon in der ersten Szene werden die Themen des Stückes eröffnet: Sehnsucht, Angst, die Träume des Lebens nicht gelebt zu haben und die heimlichen Gelüste, seien es Zigarren, Whiskey, Schweinebraten oder die schöne Regina aus dem Blumenladen.

Doch an diesem 31. Mai soll nichts mehr so bleiben wir es war. Ragnar schraubt selbst ein wenig an seinem Schicksal, Geheimnisse werden gelüftet, Konflikte ausgetragen. Ragnar, Annelie und der beste Freund Helge legen die Karten auf den Tisch.

Die Komödie „Die letzte Zigarre“ beweist, dass es nie zu spät ist, sein Leben in die Hand zu nehmen. Und Ragnars Biologen-Motto bewahrheitet sich: Nur die zahmen Vögel verspüren die Sehnsucht. Die wilden – fliegen.

 

Ebenfalls im Verlag erhältlich ist die Schweizerdeutsche Fassung "Die letschti Zigarre", übertragen von dem Schweizer Regisseur Ernst Jenni.

 

Pressestimmen
„Die letzte Zigarre ist ein Theaterstück, das den Zuschauer gut gelaunt entlässt. Es ist ein Stück Leben, in dem Komödie, Tragödie und die reine Farce Platz haben. Wir sehen leidenschaftliche, physische Liebe und eine unangenehm verbrauchte Beziehung, alles in schwarzen Humor verpackt.“ (Kansan Uutiset, Helsinki)

„Normalerweise haben so sensible Themen wie Leidenschaft und Affären im Alter auf der Bühne keinen Platz. Aber sie müssen dort nicht zwangsweise peinlich, anstößig und unpassend wirken. Das beweist der finnische Autor Bengt Ahlfors auf wunderbar humorvolle Art und Weise mit seinem Stück 'Die letzte Zigarre'.“ (Westfalen-Blatt)

 

Stückebild: Lilly Tomec unter Verwendung eines Fotos von Charlotte-Estman-Wennström

 

Zum Seitenanfang