Der Zauberlehrling. Eine Geschichte mit Meer.

Der Zauberlehrling. Eine Geschichte mit Meer. von Tim Sandweg

Der Zauberlehrling. Eine Geschichte mit Meer. von Tim Sandweg

Der Zauberlehrling. Eine Geschichte mit Meer.

Ein Zauberlehrling der Harry heißt? Ach bitte! Ja, aber dieser Zauberlehrling heißt nicht Härry, sondern Harry! Und darauf legt sein Autor Tim Sandweg auch größten Wert! Sein Vorbild ist nämlich nicht Potter sondern Goethe. Nicht „Avada Kedavra“, sondern das klassische „Walle! walle / Manche Strecke“ wird Harry zum Verhängnis und das kommt so:

Eigentlich würde Harry gerne mit seinem Freund Fridolin, der hanseatischen Hausmaus auf einem Boot zur See fahren – denn alles andere wäre für einen Urlaub, den er sich dringend wünscht, zu teuer. Also versucht der Lehrling des großen Zaubermeisters Hieronymus ein Boot zu zaubern, doch das gerät ihm so klein, dass man es fast gar nicht sehen kann. Um diesen ersten winzigen Zaubererfolg zu Wasser zu lassen, wagt Harry sich an das verbotene Zauberbuch und den Tipp mit dem Zauberpulver gibt ihm die Maus. „Walle! walle …“ – und da ist es auch schon zu spät. Der gerade frisch erstandene Besen vom Besenvertreter Werner schleppt Wasser noch und nöcher und setzt das gesamte Zauberlabor unter Wasser. Aber siehe da: das klitzekleine Boot wird größer, sodass Fridolin und Harry nun doch zur See fahren können.

Mit viel Witz und Fantasie hat Tim Sandweg aus der Ballade von Goethe ein freches und buntes Kinderstück gezaubert. Wie schon in seinem Stück „Lucie segelt davon“ geht es auch hier um Freundschaft und die Macht der Fantasie, die manchmal die Realität vollkommen vergessen macht – was nicht immer ungefährlich ist.

Konzipiert ist das Stück für einen Puppenspieler und Puppen, doch auch drei Darsteller können ihrer Spiellust freien Lauf lassen.

Presse zur Uraufführung:
„Das Spiel ist mit köstlichen poetischen Bildern gewürzt. Zusammengefügt werden die zahlreichen Details durch das Akkordeonspiel. Und so kann Fridolin auf dem Schiffer-Klavier die ganze Welt umsegeln: „Hab ich dir eigentlich schon mal von meinem Großvater mütterlicherseits erzählt, der zur See gefahren ist …?“ Ibbenbührener Volkszeitung

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