Der Liftverweigerer

Der Liftverweigerer, von Bengt Ahlfors

Inhalt

Er fährt schon sein ganzes Leben mit dem alten Lift. Besonders jetzt, wo ihm der Hund gestorben ist und ihm das Alleinsein bewusst wird, ist der Lift wie ein Freund geworden, denn bis zum 7. Stock kann man ihm Vieles erzählen. Aber nun soll er Treppen steigen – Bewegung tut not, rät ihm der Arzt. Doch mit wem soll er, als ärztlich verordneter Liftverweigerer, nun reden?
Der alte Mann erzählt mit einem gehörigen Schuss Selbstironie von seinem Leben ohne seinen Hund, auf der Suche nach neuen Begegnungen und Gesprächspartnern bei VHS-Computerkursen, Beerdigungen und Hochzeiten.
Das Stück von Bengt Ahlfors ist ein witzig-skurriler Monolog über die Einsamkeit des Alters und über die Anonymität des modernen Großstadtlebens.

„Natürlich weiß ich, dass es albern ist, mit einem Lift zu reden, natürlich weiß ich das. In einem Schauspiel von Tschechow hält jemand eine Rede an einen Schrank, aber das ist ein Theaterstück, und da darf man ein bisschen albern sein. Andererseits, warum soll ich denn nicht mit Enok reden, es schadet schließlich niemandem. Ich habe keinen Menschen, mit denen ich reden könnte.“

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