Der erste Schnee

Der erste Schnee von Johan Bargum

Der erste Schnee von Johan Bargum

Der erste Schnee

Auf einer Insel irgendwo im Meer leben die kleinen Wichtlinger Dittan und Dattan, Frida, Blomberg, Charlie und ihr Boss. Ihre Welt ist von den Jahreszeiten geprägt, geordnet und überschaubar, die Insel ein glücklicher Ort zum Leben. Doch ab und zu taucht der schwarze Schatten auf, dann wird deutlich, dass ihre Welt auch zerbrechlich sein kann.

Die Wichtlinger sind ein geselliges Volk und der Sommer ist ihre beste Zeit. Zum Arbeiten, Träumen, Verlieben und Streiten, was die Zwillinge Dittan und Dattan, die schöne Frida, der Fischer Charlie und der kluge Blomberg auch ausgiebig tun. Wenn im Spätherbst oder Winter der erste Schnee fällt, müssen sie in den Berg, das bestimmt ihr Boss. Diesen kollektiven Gang in den dunklen Berg hat bisher niemand hinterfragt. In diesem Herbst fragt einer nach. Blomberg will es wissen, doch von Boss erhält er keine Antwort. Das ist Blombergs Stunde, der ein eigenständiger Denker ist und zu überraschenden Erkenntnissen fähig.

Denn auf der Insel ereignen sich plötzlich seltsame Dinge. Gegenstände verschwinden, ausgerechnet Lieblingssachen von Frida, Charlie und Dittan und die Aufregung ist groß. Als die Wichtlinger schließlich ein fremdes Wesen auf ihrer Insel entdecken, ahnen sie, dass nichts mehr so bleiben wird, wie es war.

Noch ist Herbst und die Wichtlinger sammeln Blaubeeren für den Winter, doch der erste Schnee liegt in der Luft. Er wird für alle Veränderung bringen.

Das Stück des finnischen Autors ist ein Märchen und eine große Saga über das Leben. Die liebenswerten Figuren der Wichtlinger entstammen der finnischen Sagenwelt und die Bedeutung der Natur spiegelt die finnische Landschaft wieder. In den Charakteren erkennen wir Wesenszüge der Menschen und ahnen, dass ihre Welt der unseren ganz ähnlich ist.

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