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Presse - Julia Pascal

Arcola Theatre, London

13. April 2001
"Frau im Mond" von Julia Pascal
aus dem Englischen von Thomas Huber

Zur englischsprachigen Uraufführung am 13.04.2001, Arcola Theatre, London


"The Guardian", 03.04,2001
"Julia Pascals Stück stellt (...) während den 75 Minuten alle die Verbindungen her, die man eigentlich nicht als amüsante Abend-Unterhaltung bezeichnen würde, sondern als mutig, informativ, intelligent und ergreifend schrecklich. Das Stück verflicht die Geschichte derer in Dora arbeiteten mit von Brauns Geschichte, der 1937 der Nazi Partei beitrat und dann Mitglied der SS wurde. In Dora, wo die Fenster seines Büros auf den Hof sahen, auf dem das Elend – und manchmal die Hinrichtungen – der Sklavenarbeiter stattfand, erschuf Braun die V2 Raketen." " (...) gibt Pascal Stück dem Elend der Geschichte ein menschliches Antlitz. Sie zeigt dies auf eine Art, die nie sentimental ist – sondern Brechtische Strenge besitzt." "Die Geschichtslosen werden hier zu Individuen." "Dies ist ein Abend reich an Information und Aufklärung, mit einem echten Vorstoß in eine große neue Dimension."

"Jewish Chronicle", 23.05.2001
"Julia Pascals neues Stück stellt bohrende Fragen über den moralischen Preis des wissenschaftlichen Fortschritts." "Damit verbindet "Frau im Mond" den "gigantischen Sprung vorwärts für die Menschheit" der Apollo Mondlandung mit dem inhumansten Regime, das die Welt je gesehen hat." "Dies ist ein unvergessliche und nachdenklich stimmende Leistung, die Aufführung und Ideen zu einem ausgezeichneten Theaterereignis machen."

"Theatre Review"
"Eine äußerst alptraumhafte Folge von Ereignissen, basierend auf Aussagen von Überlebenden des Lagers Dora und Auschwitz." "Frei von Sentimentalität navigierend, ist das Leiden aller Nationalitäten und die Zukunft aller Nationen verbunden mit dem blinden Glauben eines Wissenschaftlers, der glaubt, er hätte wenig falsch gemacht und nur seien Traum verfolgt." "Pascals sichere und geschickte Führung verbindet meisterhaft die Traumsequenzen, zwingt von Braun zur Konfrontation mit seiner Schuldhaftigkeit und die Zuschauer dazu, infrage zu stellen, wie der technische Fortschritt, den wir heute genießen, aus so schrecklichem Samen geboren wurde."


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