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Presse - Jörg Menke-Peitzmeyer

Fanblock als Ersatzfamilie – Stuttgarter Nachrichten

06. Januar 2002

"Steht auf, wenn ihr Schwaben seid"
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Zur Premiere am Jungen Ensemble Stuttgart, 3.2.2006


Stuttgarter Nachrichten, 06.02.06
„Fanblock als Ersatzfamilie: Den an Schülertischen sitzenden Zuschauern erteilt Grete Michel als in den VfB „verliebte“ Schülerin Chrissi eine von Jes-Chefin Brigitte Dethier inszenierte witzig-melancholische Lehrstunde über die Motive einer grenzenlosen Fußballbegeisterung. Facettenreich entdeckt die Schauspielerin hinter markigen Tönen und saloppen Jargon das Gefühlschaos einer verletzlichen Jugendlichen. (...) So wird der Fanblock im Stadion zur Ersatzfamilie, das samstägliche Fußballspiel zum Gottesdienst. Sich die ganze Woche darauf vorzubereiten, ist Chrissis Lebensinhalt. Sekundenschnell wechselt sie Tonfall und Körpersprache, wenn Trauer und Wut über ihre Gefühlsarmut des Vaters und die Einsamkeit der wegen ihrer Fußballleidenschaft allseits geächteten Außenseiterin durchbrechen. Doch wenn das junge Mädchen im Begeisterungstaumel mit ausgebreiteten Armen auf den Lehrertisch springt, wird es zur verzückten Gläubigen in der Kirche des Gottlieb-Daimler-Stadions. Hier gilt allein das Credo: „Der VfB ist Gott.““

 

Liebeserklärung an den Sport – Stendaler Volksstimme

29. Oktober 2001

Zur Premiere durch das Theater der Altmark Stendal am 26.10.2001

 

Stendaler Volksstimme, 29.10.2001
Liebeserklärung an den Sport
„Jörg Menke-Peitzmeyer, der in der Stendaler Inszenierung sowohl Autor, Regisseur als auch Schauspieler ist, hat mit dem „Manndecker“ eine Liebeserklärung an den Fußball geschaffen. Alles andere scheint unwichtig, wenn Pelle von dem Sport und seinen Helden zu schwärmen beginnt. Das Stück, in dem Jörg Menke-Peitzmeyer selbst ab und zu sein fußballerisches Können mit geschickten Schüssen gegen die angedeutete Torwand unter Beweis stellt, besteht aus Monologen, die durch Musikeinspielungen unterbrochen werden, wenn er „duschen“ geht oder sich umzieht. Es ist eine gelungene Kombination zwischen Sport und Theater.“

Ein Märchen von der Traumwelt Bundesliga – Altmark Zeitung

29. Oktober 2001

Zur Premiere durch das Theater der Altmark Stendal am 26.10.2001

 

Altmark Zeitung, 29.10.2001
„Ein Märchen von der Traumwelt Bundesliga, von der (Alb-)Traumwelt Nationalmannschaft und von den Träumen bolzener Kids, die auf Hinterhöfen versuchen, mit einer Blechbüchse zwischen Wäschestangen zu treffen.
Karl-Heinz Flessenkemper (Jörg Menke-Peitzmeyer) alias „Pelle“ verkörpert den Bundesliga-Profi perfekt. „Der Manndecker“ ist ein Mini-Stück in drei Akten. Aber was der Zuschauer in einer Stunde von der ihm vertrauten, aber doch so fremden Fußballgötter-Welt erfährt, lässt ihn immer wieder staunen – und lachen. Denn Pelle ist ein wahrer Komiker.“