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Presse - Zehn kleine Marzipanschweine von Jörg Menke-Peitzmeyer

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Zehn kleine Marzipanschweine
Zehn kleine Marzipanschweine
Theater statt Knast: Weil sie zehn Marzipanschweine hat mitgehen lassen, muss Jana N Punkt 14 Monate ins Gefängnis und der Sohn ins Heim.

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Presse - Zehn kleine Marzipanschweine von Jörg Menke-Peitzmeyer

Zehn kleine Marzipanschweine – Theaterscouts des TdA

30. November 2014

Neues von den Theaterscouts

Inzwischen gibt es seit einem halben Jahr die Theaterscouts am TdA.

Am 29.11.2014 haben sie die Hauspremiere des Klassenzimmerstücks „Zehn kleine Marzipanschweine“ von Jörg Menke-Peitzmeyer besucht und anschließend mit dem Autor, Regisseur David Lenard und Schauspielerin Annett Siegmund über die Aufführung diskutiert. Im Anschluss hat David Tyllack diese Premierenkritik geschrieben:

„Was für ein Strafmaß verdient eine alleinerziehende Hartz-IV-Empfängerin, die für das Klassenfrühstück ihres 12-jährigen Sohnes 10 Marzipanschweine klaut? Wie bitte? 14 Monate Haft für sie und 14 Monate Heim für ihren unschuldigen Sohn?

Jana N. aus S. erzählt ihre Geschichte des Diebstahls und der darauffolgenden Verhandlung und den generellen Lebensbedingungen in der unfreiwilligen Armut.

Unterlegt mit einigen Zitaten der wohl bekanntesten – ehemaligen - Arbeitslosen, der pinken Jogginganzug-Trägerin, Cindy aus Marzahn antwortet Jana N. aus S. in ihrem Gerichtsverfahren auf die Fragen des Richters.

Ein hervorragendes Stück, basierend auf einer wahren Begebenheit, sowohl durch die schauspielerische Leistung von Annett Siegmund, als auch durch den tollen Schreibstil von Jörg Menke-Peitzmeyer, der unter anderem mit seinem Klassenzimmerstück „Ich bin ein guter Vater“ viel Erfolg hatte, selbst hier in Stendal.

Lediglich der Anfang sowie das Ende sind nicht passend zum Rest des Stückes, dies läge aber an der Inszenierung, betonte der Autor ausdrücklich bei einer Diskussion über das Stück. Man hätte im Zuge der Inszenierung einen Anfang für das Stück gesucht, mit dem der Beginn des Stückes und somit der Kontakt zu den Schülern leichter aufgebaut werden könne, rechtfertigte sich der Regisseur.

Alles in Allem ist das Stück nur zu empfehlen und die Unterrichtsstunde die dafür „ausfällt“ wird allemal durch den Bildungs- und Kulturwert dieses Stückes ausgeglichen.“

 

 

Zehn kleine Marzipanschweine – Altmark Zeitung

28. November 2014

Zehn Marzipanschweine

Neues Klassenzimmerstück des TdA erlebt morgen seine Uraufführung

 

"Zehn kleine Marzipanschweine", das neue Klassenzimmerstück des Theaters der Altmark (TdA) in Stendal erlebt  am morgigen Sonnabend 29. November, um 19.30 seine Uraufführung auf der Bühne des Theaters.

Jörg Menke-Peitzmeyers neues Stück basiert auf einer realen Begebenheit und erzählt von der allein erziehenden Mutter Jana N Punkt, die sich und ihren Sohn mit Hartz IV durchbringen muss. Luxus gibt es nicht, das Geld reicht gerade mal für das Nötigste. Und wenn das Geld aufgebraucht ist, dann muss Mama eben klauen. Schon zweimal ist sie in diese Notlage geraten und hat Lebensmittel gestohlen. Als in der Schule des Sohnes ein Schulfrühstück ansteht, klaut sie zehn Marzipanschweine aus einer Konditorei und wird dabei erwischt. Da es nicht das erste Mal ist, wird sie zu einer Haftstrafe von 14 Monaten verurteilt und der Sohn kommt ins Heim.

Und nun steht Jana N Punkt vor der Klasse und soll den Schülern erzählen, wie es dazu kommen konnte.

Schonungslos  berichtet sie von ihrem Überleben mit Hartz IV. Sie kämpft um Verständnis und zeigt dabei,  wie Galgenhumor funktioniert, der sich nicht selbst verlacht, sondern die eigene Würde zu wahren sucht - geh' zurück nach Marzahn, Cindy! Es spielt Annett Siegmund, die Regie führt David Lenard.

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit dem Autor statt.

 


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