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Presse - Ranzlichter von Knut Winkmann

Vergnügliche "Ranzlichter 2" von Knut Winkmann – unser Lübeck, Kultur-Magazin

18. April 2017

Keine Schilddrüsenunterfunktion bei Steffen Kubach

Von Helga Rottmann

„So muss es beginnen“, erläutert Guido alias Steffen Kubach in dem beinahe 2-Personen-Stück von Knut Winkmann.

Im Verhältnis zu "Ranzlichter 1", wo Guido auf Malle eine großartige Karriere erträumte, hatte er es doch immerhin zu drei Singles gebracht. Wo sie in den Charts gelandet sind, möchte man der Vergessenheit zuordnen. Auf jeden Fall ist er jetzt mit seinem Ford 17M in der Schweiz gelandet - wenn seine Tätigkeit sich auch mehr oder weniger auf eher unbefriedigende Arbeit als Hausmeister beschränkt. Guido meint, dass jetzt alles besser geworden ist, jetzt will er so richtig cool durchstarten.

Gitte Haenning ist gleich zu Beginn auf dem großen Bildschirm auszumachen, sie gibt praktisch das Startzeichen für Kubach und Jens Ketelsen, es so richtig krachen zu lassen. Man erlebt einen völlig uneitlen Steffen Kubach, von dem zu registrieren ist, dass er nicht nur spielwütig ist, sondern eine enorme Spielfreude zum Ausdruck bringt. Mal mit Indianerkopfputz aus einem Schamanen-Outlet, dann wieder mit vollem Haupthaar und wiederum als Robinson Crusoe mit Bart.

„Jede Zelle meines Körpers ist glücklich“ (Michael Mosaro) - wenn Kubach davon singt, fühlt es der Zuschauer. Als Höhepunkt dann von Bodo Wartke der „Vogelfänger“. Das Publikum tobt und hat kein Mitleid mit der Meise, die er dann auf die Gleise werfen will.

Steffen Kubach gibt alles, daran hat natürlich Jens Ketelsen, der Mann mit den 1000 Instrumenten im Handgepäck, großen Anteil. Knut Winkmann hat das Stück für Kubach konzipiert, Inszenierung und Ausstattung sind ebenfalls seine Sache. Die Video-Einspielung hat Katharina Spuida-Jabbouti übernommen. Bestens hat Maxim-Paul Krüger für Bühne, Licht und Ton gesorgt.

„Wenn es gut ist“ von Olli Schulz, darf bejaht werden. Kubach weiß, wie schwer das Leichte ist. Er hat`s drauf. So, dass auch sein beachtlicher Bariton dann und wann zum Glänzen kommt. Es war gut! Au revoir!


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