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MarlenePiaf
MarlenePiaf
Ein musikalisches Kammerspiel
Von dem Aufstieg zweier schillernder Showgrößen und Ikonen ihrer Zeit spielt, singt und erzählt dieser szenische Bilderbogen.

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Presse - MarlenePiaf von Edzard Schoppmann

Schwesternseelen – Fränkischer Anzeiger

30. September 2014

Kulturkritik: Musikalisches Kammerspiel "MarlenePiaf"

"Marlene Dietrich und Edith Piaf sind in ihrer jeweiligen Eigenart Ikonen des Genres Chanson. Ihre Interpretationskunst tätowiert gleichsam jedem der von ihnen auserwählten Lieder den Namen seiner Interpretin unauslöschlich ein. "Non, je ne regrette rien" oder "Ich bin von Kopf bis Füß auf Liebe eingestellt" evoziert als Titel umgehend das fast röhrende Timbre des "kleinen Spatzen" und den sinnlich-mehrdeutigen Diseusenton des deutschen Hollywood-Filmstars."

Glanz und Elend zwischen Sketchen – Fränkische Landeszeitung Westmittelfranken

19. September 2014

„MarlenePiaf“ am Landestheater Dinkelsbühl: Starke Chansons und Schauspielerinnen

von Thomas Wirth

DINKELSBÜHL – Diven, Show-Ikonen, Unterhaltungsstars – beim Dinkelsbühler Landestheater haben sie einen festen Platz im Programm. Im Sommer wie im Winter. In der neuen Saison ist das nicht anders. Am Mittwoch eröffnete „MarlenePiaf“, ein Stück über Marlene Dietrich und Édith Piaf von Edzard Schoppmann, die Spielzeit. Dem Dinkelsbühler Faible für große Frauen fügt es mit starken Schauspielerinnenund dezenter Regie eine neuen Facettehinzu: schlicht, schön, sehenswert.

„MarlenePiaf“ ist kein ausgewachsenes Stück, das Glanz und Elennd zweier Künstlerinnen porentief ausleuchtet. Edzard Schoppmann hat an zwei Lebenslinien entlang einen Chansonabend aufgefädelt. Daraus lässt sich was machen, weil in den Liedern, Songs und Chansons der Dietrich und der Piaf so viele Emotionen stecken.

Jens Heuwinkel vertraut bei seiner ersten Dinkelsbühler Regie auf die Kraft der Musik und seiner Darstellerinnen. So kommt „MarlenePiaf“ schnell auf die richtige Wohlfühltemperatur: herzenswarm. Da sind Nummern dabei, wenn die beiden im Duett von der Liebe singen, wenn die Piaf nichts bereut und zusammenbricht oder die Dietrich fragt, wo die Blumen geblieben sind, die gehen unter die Haut. Wer nah am Wasser gebaut ist, packt vorsichtshalber Taschentücher ein.

Heuwinkel inszeniert „MarlenePiaf“ als Spiel der Andeutungen, unaufdringlich und anspielungsreich, Nie verrautschen die Figuren ins Parodistische, was nur ein bequemer Ausweg ist, weil sich das Charisma epochemachender Stars eben nicht einfach kopieren lässt. Humor, Witz, Ironie gibt es trotzdem – den der Dietrich und der Piaf. Man lacht mit ihnen. Nicht über sie. Und ahnt ihre Tragik. Heuwinkel findet in seinem einfachen Bühnenbild eine sinnige Chiffre dafür: sieben Stufen einer weißen Showtreppe, links und rechts gesäumt von Sektgläasern, nach denne die beiden allzu gerne greifen.

Zwei Leben – Schwäbische Post

11. September 2014

Das Landestheater Dinkelsbühl eröffnet die Winterspielzeit mit „MarlenePiaf“, einem musikalischen Kammerspiel von Edzard Schoppmann. Premiere ist um 20 Uhr.

„MarlenePiaf – zwei Leben“, ein Theaterstück zwischen Schauspiel und Chanson-Abend. Dieser szenische Bilderbogen spielt, singt und erzählt vom Aufstieg zweier schillernder Showgrößen und Ikonen ihrer Zeit. „MarlenePiaf“ gleicht einem zuweilen wilden, dann wieder zärtlichen Tanz der Elemente – Schauspiel und Lieder wirbeln durcheinander, inspirieren sich gegenseitig und finden neu zusammen. Drei Protagonisten führen hier ein intensives Gespräch. Lieder und Chansons aus verschiedenen Zeitabschnitten ihrer Leben integrieren sich wie ergreifende Erinnerungen in diese doppelte deutsch-französische Erzählung hinein.


Die Fragen und Bemerkungen von Fratz, der zugleich Coach, Begleiter, Mann und Liebhaber verkörpert, unterbrechen immer wieder das Gespräch und schaffen Raum für Reflexion. Ein bitter-schönes Theatervergnügen, das sich immer wieder unvermittelt aus unbeschwerter Höhe in bodenlose Tiefen stürzt. Am Ende bleibt nur eins: Die Musik.


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