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Presse - Der Liftverweigerer von Bengt Ahlfors

Liebenswert, mitunter skurril – Altmark Zeitung

17. Januar 2009

Zur Lesung von Bengt Ahlfors, dem Autor von „Der Liftverweigerer“ am TdA, Stendal am 15.01.2019


„Altmark Zeitung“, 17.01.2009
Liebenswert, mitunter skurril. Heiterer Lesungsabend im Theater der Altmark mit finnischem Autor
In der Kulisse für sein Theaterstück „Die letzte Zigarre“ las und spielte der finnische Autor Bengt Ahlfors am Donnerstagabend aus seinem neuesten Theaterstück: „Der Liftverweigerer“. Der Erfolgsautor besonders in Finnland und Schweden studierte Theaterwissenschaften arbeitete zunächst als Theaterkritiker und ist derzeit Finnlands wohl bedeutendster Theaterschriftsteller, der auch selbst seine Stücke inszeniert. 1937 geboren, schrieb er über 30 Stücke, die zum Teil mit internationalem Erfolg aufgeführt werden.
Nach einer' kurzen Vorstellung durch seine Dolmetscherin stellte Bengt Ahlfors sich selbst ans Stehpult in der Theaterszene und begann lesend den älteren Herrn vorzustellen, der in der Einsamkeit der Großstadt nach -Kommunikation sucht.
Vor Jahren starb sein Hund „Kafka", mit dem er sich so schön unterhalten konnte, nun weiß er nicht recht, mit wem er reden soll. Da bot sich „Enok“, der alte Fahrstuhl in seinem Wohnhaus an, in dem man bis zu seiner Wohnung im 7. Stockwerk fahren kann. Allein mit ihm kann man ihm eigentlich' alles erzählen. Doch nun fordern die Ärzte, er soll sich bewegen, bewegen, bewegen! Um zu überleben.
Ade also, guter alter Fahrstuhl. Jetzt heißt es die 127 Stufen treppauf, treppab zu steigen. Doch da gibt es ja Tricks. Wenn man schwer zu tragen hat. Sehr schwer! Was aber heißt sehr schwer? Konflikte, die man listig zu umgehen weiß.
Fast nebenher erfährt der Zuhörer auch noch nahezu das gesamte Leben des Alten, zumindest aber wichtige Lebensgewohnheiten unseres „Liftverweigerers“.
Liebenswert, mitunter skurril, augenzwinkernd auf sein Publikum eingehend, erzählt Bengt Ahlfors seinen Zuhörern die Geschichte seines Monologhelden.
Man wird an Vicco von Bühlow/Loriot oder Ephraim Kishons Alltagsgeschichten erinnert, in deren literarischer Verwandtschaft der finnische Autor sich bewegt und schmunzelt über die Begebenheiten, die der "Großstadtheld" seines Monologs in seiner Einsamkeit durchlebt. Gespräche nach der Lesung gaben Einblicke in die Schriftstellerwerkstatt. Der Zuhörer erfuhr von Nöten und Überraschungen, die der Autor erlebt oder durchleidet, wenn andere seine Stücke inszenieren. Heiter, wie der gesamte Abend, klang er mit einer Kurzgeschichte aus, in der Papst Johannes Paul II. bei Petrus ankommend, wie alle Päpste eine kleine Hütte am himmlischen See beziehen soll, während Charly Chaplin einen prächtigen Palast am Berghang bewohnt. Sich beklagend erfährt unser Papst, dass es wohl über 200 Päpste gegeben habe aber nur einen Chaplin, der so wie er die Menschheit erheiterte. Fröhlicher Schlussapplaus.


„Stendaler Volksstimme“, 12.01.2009 (Vorankündigung)
„Die letzte Zigarre“ im Theater der Altmark. Finnischer Autor zu Gast bei der Premiere
Am Donnerstag, 15. Januar, stellt Bengt Ahlfors um 19.30 Uhr im TdA sein neuestes Stück „Der Liftverweigerer" in einer Lesung vor. Auch darin geht es um Sehnsüchte und Einsamkeit im Alter. Seit sein Hund gestorben ist, redet ein alter Mann mit dem Lift, während er sieben Stockwerke hinauf fährt. Selbstironisch erzählt er von der Suche nach neuen Begegnungen und Gesprächspartnern bei Computerkursen in der Volkshochschule, Beerdigungen und Hochzeiten Bengt Ahlfors' Stück ist ein witzig-skurriler Monolog über die Einsamkeit des Alters und die Anonymität des modernen Großstadtlebens.


„Märkische Allgemeine“, 13.01.2009 (Vorankündigung)
Alt und ohne Aufzug. Lesung: Autor Ahlfors liest aus „Der Liftverweigerer“
Der finnische Autor Bengt Ahlfors stellt übermorgen (Donnerstag, 15. Januar) im Stendaler Theater der Altmark (TdA) sein neues Stück „Der Liftverweigerer“ vor. Beginn der Lesung ist um 19.30 Uhr. Am Sonnabend (17. Januar) wird Ahlfors' Werk „Die letzte Zigarre“ erstmals im Altmarktheater aufgeführt.
Im „Liftverweigerer2“geht es um einen alten Mann, der schon sein ganzes Leben mit einem alten Lift fährt. Nach dem Tod seines Hunds wird ihm das Alleinsein bewusst - und der Lift ist für den Mann wie ein Freund, geworden. Denn bis hinauf zum siebten Stock kann man ihm Vieles erzählen. Aber, nun soll der ältere Herr Treppen steigen - Bewegung tut Not, rät ihm der Arzt. Mit wem soll er, als ärztlich verordneter Liftverweigerer, nun reden?
Der alte Mann erzählt mit einem - gehörigen Schuss Selbstironie von seinem Leben ohne Hund. Er ist zudem auf der Suche nach neuen Begegnungen und Gesprächspartnern bei Computerkursen in der Volkshochschule, Beerdigungen und Hochzeiten.
Das Stück von Bengt Ahlfors ist laut Altmarktheater ein witzig-skurriler Monolog über die Einsamkeit im Alter und die Anonymität des modernen Großstadtlebens. "Natürlich weiß ich, dass es albern ist, mit einem Lift zu reden, natürlich weiß ich das", sagt der alte Herr: „In einem Schauspiel von Tschechow hält jemand eine Rede an einen Schrank, aber: das ist ein Theaterstück, und da darf man ein bisschen albern sein. Andererseits, warum soll ich denn nicht mit Enok reden, es schadet. schließlich niemandem. Ich habe keinen Menschen, mit dem ich reden könnte."

Alt und ohne Aufzug – Märkische Allgemeine

13. Januar 2009

Zur Lesung von Bengt Ahlfors, dem Autor von „Der Liftverweigerer“ am TdA, Stendal am 15.01.2019


„Märkische Allgemeine“, 13.01.2009 (Vorankündigung)
Alt und ohne Aufzug. Lesung: Autor Ahlfors liest aus „Der Liftverweigerer“
Der finnische Autor Bengt Ahlfors stellt übermorgen (Donnerstag, 15. Januar) im Stendaler Theater der Altmark (TdA) sein neues Stück „Der Liftverweigerer“ vor. Beginn der Lesung ist um 19.30 Uhr. Am Sonnabend (17. Januar) wird Ahlfors' Werk „Die letzte Zigarre“ erstmals im Altmarktheater aufgeführt.
Im „Liftverweigerer2“geht es um einen alten Mann, der schon sein ganzes Leben mit einem alten Lift fährt. Nach dem Tod seines Hunds wird ihm das Alleinsein bewusst - und der Lift ist für den Mann wie ein Freund, geworden. Denn bis hinauf zum siebten Stock kann man ihm Vieles erzählen. Aber, nun soll der ältere Herr Treppen steigen - Bewegung tut Not, rät ihm der Arzt. Mit wem soll er, als ärztlich verordneter Liftverweigerer, nun reden?
Der alte Mann erzählt mit einem - gehörigen Schuss Selbstironie von seinem Leben ohne Hund. Er ist zudem auf der Suche nach neuen Begegnungen und Gesprächspartnern bei Computerkursen in der Volkshochschule, Beerdigungen und Hochzeiten.
Das Stück von Bengt Ahlfors ist laut Altmarktheater ein witzig-skurriler Monolog über die Einsamkeit im Alter und die Anonymität des modernen Großstadtlebens. "Natürlich weiß ich, dass es albern ist, mit einem Lift zu reden, natürlich weiß ich das", sagt der alte Herr: „In einem Schauspiel von Tschechow hält jemand eine Rede an einen Schrank, aber: das ist ein Theaterstück, und da darf man ein bisschen albern sein. Andererseits, warum soll ich denn nicht mit Enok reden, es schadet. schließlich niemandem. Ich habe keinen Menschen, mit dem ich reden könnte."

Anonymität des modernen Großstadtlebens – Stendaler Volksstimme

12. Januar 2009

Zur Lesung von Bengt Ahlfors, dem Autor von „Der Liftverweigerer“ am TdA, Stendal am 15.01.2019


„Stendaler Volksstimme“, 12.01.2009 (Vorankündigung)
„Die letzte Zigarre“ im Theater der Altmark. Finnischer Autor zu Gast bei der Premiere
Am Donnerstag, 15. Januar, stellt Bengt Ahlfors um 19.30 Uhr im TdA sein neuestes Stück „Der Liftverweigerer" in einer Lesung vor. Auch darin geht es um Sehnsüchte und Einsamkeit im Alter. Seit sein Hund gestorben ist, redet ein alter Mann mit dem Lift, während er sieben Stockwerke hinauf fährt. Selbstironisch erzählt er von der Suche nach neuen Begegnungen und Gesprächspartnern bei Computerkursen in der Volkshochschule, Beerdigungen und Hochzeiten Bengt Ahlfors' Stück ist ein witzig-skurriler Monolog über die Einsamkeit des Alters und die Anonymität des modernen Großstadtlebens.