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Ein Bizeps im August
Martin, ehemaliges Werbemodel, sitzt auf seinem Sofa und betrachtet das eigene Spiegelbild. Er gibt fiktive Interviews, flirtet mit dem Publikum und inszeniert sich als omnipotentes Allroundtalent. Unterbrechungen seines Monologes, wie etwa der Anruf seiner Mutter, bringen ihn allerdings schnell aus der Fassung und offenbaren dem Zuschauer Aspekte einer überaus instabilen Persönlichkeit.
Ein rauer, komischer und anrührender Monolog, eine „Stand-Up-Tragedy“ über einen nicht mehr ganz jungen Mann, der sich vollständig in der Inszenierung seines eigenen Images verliert. Er lebt in einem „Raum Nirgendwo“ – einer mentalen Landschaft zwischen Rampenlicht und Dunkelheit – und ist besessen von der Idee, unzählige weibliche Fans zu haben, die sich nach ihm verzehren. Schonungslos, aber poetisch und humorvoll zeichnet die dänische Autorin das Bild eines Narziss und wirft damit ein kritisches Licht auf all die Stars und Sternchen und deren „Erfolge.“
Eine „Stand-Up-Tragedy“ als Herausforderung für einen jungen Schauspieler, geeignet für jede Studiobühne.
Pressestimmen
„Ein Narziss zieht sich aus.“ (Århus Stiftstidende)
„[...] ein ungewöhnlicher Theatermonolog [...] Oberflächlich gesehen eine ganz gewöhnliche Geschichte über einen jungen Mann mit tiefen Wunden und voller Unsicherheit hinter einer charmanten Fassade, aber der Text ist mehr: entlarvend, poetisch und gefährlich.“
(Jyllandsposten)
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Schauspiel
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1H
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Bühne Acht, Cottbus
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