Inhalt
Der Weibling
Der junge Kronprinz, den man später den “Großen” nennen wird, wird von seinem Vater, dem Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. verächtlich “Der Weibling” genannt. Dem Sohn sind Musik, Literatur und philosophische Gespräche wichtiger als eiserne Disziplin, Befehl und Gehorsam, Tugenden, die sein Vater verkörpert. Friedrich sucht Zuflucht bei seinem Freund Leutnant von Katte, mit dem ihn mehr als platonische Liebe verbindet. Doch der Vater duldet die schwule Liebe nicht und die Flucht misslingt. Der König inszeniert einen grausamen Höhepunkt: Friedrich wird gezwungen, die Hinrichtung seines Freundes mit anzusehen.
Ein Stück über einen Vater-Sohn-Konflikt zum Thema Schwulsein, Toleranz und die Mechanismen der Macht.
Pressestimmen
"Das Stück ist ein Plädoyer für Toleranz und gegen Engstirnigkeit und Arroganz der Macht. Ein brillantes Stück" (Bild-Zeitung)
„Eine unterhaltsame, fesselnde Aufforderung, sich mit den Mechanismen der Herrschaft in der deutschen Vergangenheit auseinanderzusetzen.“ (taz Bremen)
“Ein Blick durchs Schlüsselloch in die Familienzelle der preußischen Monarchie.” (Weser Report)
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Biographien
Homosexualität
Jugendstücke
Besetzungshinweis
2D 4H
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Presse
14. April 2002Neue Westfälische Zeitung
05. Februar 2001
taz bremen
05. Februar 2001
Weser Report
